Kriya Yoga - Begegnung mit lebenden Meistern!

Erfahrungsbericht von Jürgen Biert

Dieser Artikel ist zwei außergewöhnlichen Persönlichkeiten gewidmet, die mich seit 20 Jahren bewusst begleiten. Auch könnte ich sie als Mysterium oder gar als Phänomene bezeichnen. Ich spreche von Shiv Goraksha Babaji (Aspekt des Shiva) und Matand Yogiraj Gurunath Siddhanath.

Als ich mich setzte, um mir klar zu werden, auf welche Weise ich diesen Persönlichkeiten in diesem Artikel authentisch gerecht werden könnte, fand ich nur diesen einen Weg: Über meinen , vielleicht nicht ganz gewöhnlichen Lebensweg. Viele nachstehende Erfahrungen habe ich bis jetzt gar nicht oder nur in Teilen mit wenigen Menschen geteilt.

Ich möchte mich mit diesem Artikel für die großen Geschenke in meinem Leben bedanken. Denn ohne ihr Wohlwollen könnte ich in meiner täglichen Praxis vieles nicht weitergeben . Ich bin psychologischer Berater mit Fähigkeiten, die mir die geistige Welt zur Verfügung stellt: Heilmedium, Yogalehrer. Nachfolgend möchte ich aufzeigen, wie mein Leben durch Yoga, insbesondere Kriya Yoga, aufblühte.

Mit 11 Jahren interessierte ich mich bereits für Psychologie. Im Alter von 28 Jahren begann ich mich mehr für die Spiritualität zu interessieren. Bevor ich mit 38 meinen Beruf wechselte, führte ich ein Leben als Leiter eines großen mittelständischen Beratungs- und Kommunikationstechnik-Unternehmens für Großindustrie und internationale Institutionen. Nach meiner Ausbildung für psychologische Beratung öffnete ich eine Praxis. Ergänzend legte ich damals meine Hände auf die Menschen begleitet durch meine Gebete. Die Praxis füllte sich schnell. Als einer meiner ersten Bücher begegnete mir "Yogananda - eine Autobiographie eines Yogi", welches vielen spirituell interessierten Menschen bekannt ist. Beim Lesen begann mein Körper zu glühen und zittern. Ein tiefes Glücksgefühl hüllte mich ein. Es kam mir inhaltlich so nah als auch bekannt vor. Vor allem das Bild von Sri Yukteshwar drang tief in mein Innerstes.

Mit dem wachsenden Interesse für Spiritualität begann auch mein Weg im Yoga. Wenig später nahm ich meine erste Kriya Yoga Einweihung entgegen von Eugine Davis, einem Schüler von Yogananda. Von diesem Tag an nahm meine spirituelle Entwicklung ihre rasante Fahrt mit mir auf! Gleichzeitig durfte ich entdecken, wenn auch nicht immer ganz einfach, wie diese vielen spirituellen Erkenntnisse auch in den normalen Alltag integriert werden konnten. Mein normales Leben nährte und vereinte sich mit der Spiritualität auf wunderbare Weise: Jnana, Bhakti, Karma und Raja Yoga.

 

Begegnung mit Sai Baba

Anfang der 90er Jahre: Nach einiger Zeit des Bücher Lesens begegneten mir Mineralien als energetische Quelle, Heilsteine. Beides faszinierte mich, weil sie etwas in mir bewegten. Als ich die Steine dann weiter gab, verschwanden oder linderten sich bei den Menschen zusehends Krankheitssymptome. Wow, dachte ich! Was Steine alles bewirken können. Irgendwann wurde mir jedoch bewusst, dass die Wirkung nicht alleine durch die Steine hervorgerufen wurde.

Gegen Mitte der 90er erkrankte mein Vater an Krebs. Austherapiert hies das! Was tun? - Mit meinem Vater sind wir zu einem englischen Heiler nach Chelmsford geflogen, einem spirituellen Chirogen namens Stephen Turoff. Er tauchte mit den Händen in den Körper der Klienten hinein und nahm Substanzen sich sichtbar heraus. Erstmals begegnete ich einer anderen Welt. Ein Schritt über die Schwelle seiner Haustüre und wir befanden uns und tauchten in eine Welt von unglaublichem Frieden ein. Mich zog der Altar im Wartezimmer in eine weitere faszinierende Welt, einen unfassbaren, mir fremden friedvollen Zustand der Stille. Dort standen Bilder von Satthya Sai Baba und Shirdi Sai Baba, die mich sehr neugierig machten. Ich setzte mich, schloss die Augen und begann zu meditieren.

Eines weiteren Tages, wieder im Wartezimmer des Heilers, öffnete sich während der Meditation mit einem Mal ein gleißendes Licht. Satthya Sai Baba stand in seinem orangefarbenen Kleid wahrlich vor mir und segnete mich. Nach einer unbestimmten Zeit spürte ich meinen Körper nicht mehr. Mein Körper begann sich gefühlt aufzulösen in bunte Lichtfunken. Ein Gefühl des Schwebens ging dann in das Gefühl eines Fahrstuhls über, immer weiter nach oben. Mit einem Mal hörte alles auf. Ich sah mich als eine federleichte Wolke im unendlichen blauen Ozean, in einem unbeschreiblich tiefen Frieden. Ein riesengroßer weißer Finger tauchte plötzlich aus dem blauen Ozean des Friedens hervor. Er berührte mich, die Wolke, ganz sanft. Im selben Augenblick bebte alles in mir, was auch immer es war, vor Glück. Glücksgefühle, die ich in dieser Weise bis heute nicht wieder erfahren konnte. In diesem Augenblick wurde mir bewusst, dass mein Leben nie wieder so sein würde wie davor. Puuuhhh!

Für mich war es ein riesengroßes Geschenk, dass mein Vater noch 2 1/2 Jahre leben durfte. Durch die Hilfe der geistigen Welt durfte ich In dieser Zeit zu Hause lernen, mit meinem Vater energetisch zu arbeiten. Er hatte keine Schmerzen und keine Einschränkungen im Alltag trotz dem wuchernden Krebs. Zum Schluss durfte mein Vater im vollen Frieden gehen. Ich durfte beobachten, wie das Seelentor sich für ihn öffnete.

Die Augen auf den Bildern von Shirdi Sai Baba und Sri Yukteshwar ließen mich nicht mehr los, wieder und wieder das gleiche Gefühl. Wie hypnotisch spürte ich den inneren Drang, Yoga zu praktizieren.

Ich begegnete einem indischen Yoga Lehrer, Dr. Shrikrishna. Als wir meditierten, begann die ganze Natur in mir lebendig zu werden, sie in mir und ich in ihr. Ich saß im Raum auf meiner Matte. Von dort lies ich mich mit dem Wind bewegen wie die Bäume, floss mit dem Wasser. Bei der Feueratmung unternahm ich wieder eine lange Reise in mein Innerstes. Der Flug endete, als ich mich als gleißender winziger Punkt wahrnahm. Ich konnte von dort mein Körpergefühl über Lichtfäden mit kleinen Befehlen verändern, fernsteuern. Was für ein Gefühl!

Ein anderes mal wanderten eine Freundin und ich nach einem Yoga Wochenende durch die mystischen Schluchten der Luxemburger Schweiz. Während wir das Gayatri Mantra sangen, öffnete sich mir mit einem mal ein Video über meine Beziehungen und meine Familie zum Himmel hin. Es zeigte mir, was geschieht, wenn ich meinen Lebensweg so weiter gehe wie bisher. Der Schrecken stand mir wohl im Gesicht geschrieben, weil ich mich von einigen unsinnigen Vorstellungen verabschieden musste, wenn ich Leid für alle vermeiden wollte. Doch ich wusste dennoch augenblicklich, dass diese Bilder mein Gefühls- und Gedankenpuzzle auf den Punkt brachten. Später bestätigte meine damalige Frau mir meine Gefühle und Gedanken. Wir beschlossen gemeinsam, die Hinweise zu respektieren und veränderten das Erforderliche, auch wenn es nicht einfach war.

 

Erste Kriya Yoga Einweihung

Motiviert durch das Lesen der Autobiographie des Yogananda und die starke Anziehung zu Sri Yukteshwar, dem Lehrer von Yogananda, wuchs von innen das Bedürfnis, Kriya Yoga zu lernen. Aus einer Zeitschrift, die ich "zufällig" in einer Buchhandlung in die Hände fiel, erfuhr ich, dass nur wenige Wochen später Eugene Davis nach Deutschland kommen sollte. Er war einer der letzten direkten lebenden Schüler Yoganandas. Mein glückliches Herz trieb mich umgehend den Workshop zu buchen. Ab zum Chiemsee.

Vom Tag der Einweihung an intensivierte sich meine Meditation erheblich. So erhob ich mich innerlich und durfte in das Verstandesbewusstsein schauen. Stell Dir vor, Du steigst in einem Rohr nach oben und beobachtest Deine Gedankenwolken wie von außen. Denkst Du einen Satz, zieht dieses Thema wie magnetisch zugehörige Gedankenwölkchen an, mit weißen dünmen Fäden verbunden. Du darfst fühlen, welche dieser Wölkchen für Dich passt. Und das denkst Du dann. Auch siehst Du, wie diese Gedankenwölkchen weiter reisen. Ich sah auch, dass größere Verbindungen, wie Rohre einer Rohrpost, existieren zu anderen Punkten in dieser Welt. So las ich oft eine halbe Stunde oder länger in diesen Bibliotheken. Auf diese Weise lernte ich so schnell und so viel über das Leben, wie ich es wahrscheinlich aus keinem Buch je hätte lernen können.

Mit zunehmender Meditationspraxis fühlte ich mich zunehmend freier, friedlicher und gelassener. So viel Erlerntes konnte ich mit in den Alltag übernehmen. Mein Leben fiel mir mit diesem Verständnis viel weniger kompliziert. Meine Meditation fühlte sich stetig lichter an. Einfach wunderbar! Ein Glücksgefühl stieg in mir auf, wenn ich an meine tägliche Meditation dachte.

Eines Tages wurde es so hell in mir, dass ich mich wie eine Sonne fühlte. Im nächsten Moment spürte ich, wie ein Teil aus dem Licht sich mit mir und meinem Körper verschmolz. Es raubte mir beinahe den Atem. Ich fühlte mich um Meter gewachsen. Ein Gefühl von innerem Reichtum und Liebe erfüllte mich anschließend, obwohl ich keine Ahnung hatte, was mit mir geschehen ist. Mein inneres zog mich immer von innen, mich mit den Ursprüngen des Yoga auseinander zu setzen. So traf ich auch auf die Lehren des Buddha und seine Sichtweise über die Ursachen unseres Leidens. Als wesentliche Quelle des Leidens benannte er das "Nicht Wissen" (Unwissenheit ).

Ich verstand bald, dass der Mensch aus dem eigenen Denken heraus weder Ursache noch den Weg erkennen kann, um ein bestimmtes Maß an Leid zu vermeiden. Unser Wissen vom Leben ist im Wesentlichen auf das begrenzt, was unsere Eltern uns weiter geben konnten. Wir können demnach Situationen nicht vermeiden, die Leid verursachen, wenn uns das erforderliche Wissen fehlt. .

Ich erkannte ebenfalls in meiner Praxis, dass wir ohne Unterstützung von außen und ohne die erforderliche Einsicht von Innen nur sehr langsam unsere alte Lebens- und Leidensmuster verändern können. Nach Meinung der Psychologie, würden einige Ursachen gar nicht veränderbar sein. Ich begriff, dass etwas wesentliches übersehen wird. Neugierig begann ich, nach Impulsen und Lösungen zu suchen, um unseren Lernprozess zu beschleunigen.

Immer tiefer fühlte ich, dass wir unser Leben hauptsächlich nach Gewohnheiten ausrichten, im Denken wie im Handeln. Diese Gewohnheiten basieren jedoch in der Regel auf den Prägungen, die wir in der Kindheit von der Herkunftsfamilie übernommen haben. Einige dieser Gewohnheiten basieren auf den Irrtümern, die unter Umständen schon seit Generationen die Familie begleiten. In den kritischen Momenten greifen wir wie selbstverständlich auf diese Gewohnheiten zurück, denn sie vermitteln uns ein Gefühl von Sicherheit.Wir prüfen dabei nicht mehr, ob diese Gewohnheiten wirklich so sinnvoll sind.

Ich konnte in der Praxis beobachten, dass diese Gewohnheiten Konstrukte bilden, häufig die immer wieder zu neuem Leid führen anstatt die erhoffte Lösung herbei zu führen. Wir wiederholen diese Konstrukte immer wieder.

 

Bewusst Sein - denken, handeln und fühlen

Bald wurde mir klar, dass unsere Handlungen zwar den Gedanken folgen (ausgenommen von den Reflexen) , dass jedoch die Gedanken wiederum von Emotionen gesteuert werden. Schauen wir doch einfach auf unsere Gedanken je nach Gemütszustand. Geht es uns gut, sind unsere Gedanken leicht, hell und fröhlich. Sind unsere Emotionen eher traurig, wütend oder schwer, drehen sich unsere Gedanken um die negativen Aspekte. Ich konnte in der Praxis die Gedanken der Klienten auf die Emotionen zurück verfolgen.

Daraus schlussfolgerte ich, dass wir unser Leiden vermeiden können, wenn sich unsere Emotionen verändern. Wenn wir uns also weiter entwickeln wollen, aus dem Leid und Dunklen heraus zu mehr Zufriedenheit, sollten wir uns mehr mit unseren Emotionen beschäftigen und weniger mit dem Denken. Entsprechend veränderte ich in meiner Praxis den Schwerpunkt meiner Arbeit auf die Ursachen und Auswirkungen der Emotionen. Mit Erfolg.

Ein wesentlicher weiterer Schritt zu mehr Lebensfreude und Frieden war die Entdeckung des Herzraums als eine ganz eigene Bewusstseinsebene. Hier kann ich den tiefsten Frieden mit mir Selbst finden. Auch meine Selbstliebe darf ich hier fühlen. Dankbarkeit, Respekt und Mitgefühl zu allem im Leben, besonders zu uns Selbst, sind die wesentlichen Gefühle, die im Herzen ihren Ursprung haben. Die Kraft des Herzens macht uns immer wieder Mut, weiter zu machen, egal was im Leben passiert. Es ist der Glaube an uns Selbst.Im Herzen wohnt unser lebensbejahendes Prinzip. Es lässt uns annehmen, unabhängig was geschieht, wenn keine negative Emotion die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Im Herzen finden wir Frieden. Wenn wir Frieden auch den negativen Emotionen finden, hört aus eigener Erfahrung jeglicher Kampf, Angst und Widerstand auf. Im Herzen bin ich endlich bei mir selbst angekommen. In diesem Bewusstsein kann ich vergeben, besonders mir selbst. Endlich Frieden! Diesen Frieden und die einkehrende Gelassenheit darf ich auch im Alltag leben.

Der Unterschied zum Emotional-Bewusstsein, welches wir im Bauch fühlen können, befindet sich das Herz immer im Jetzt!-Gefühl. Hier gibt es keine Vergangenheit, keine Zukunft. Dehnt sich dieses Licht vom Herzraum in den Körper und in die Aura aus, beruhigt es unsere Gedanken und negativen Emotionen. Später erkannte ich, dass diese Kraft das "Mitgefühl" ist, dass in den Lehren des Buddha eine zentrale Rolle spielt. Dr. Richard J. Davidson, von der University of Wisconsin, untersuchte die beruhigende Wirkung des Mitgefühls durch die Meditation auf unsere Emotionen und Gedanken.

Ich sah, im Inneren des Herzens befindet sich keine Verletzung, keine Wunde, die uns ablenken könnte. Die Gedanken sind hell und frei. Mein Fokus ist uneingeschränkt auf das Hier und Jetzt gerichtet. Ich darf selbst bestimmt das denken, was für mich aktuell wichtig ist.

Dagegen nahm ich im Emotional-Bewusstsein (Bauch), meine Vergangenheit wahr. Dieses Bewusstsein wächst mit jeder Erfahrung, bildet Ladundungen im Positiven wie im Negativen. In dem Augenblick, in dem wir uns an die alte Erfahrung erinnern, ob bewusst oder unbewusst, erwachen die Emotionen. Die Quelle der emotionalen Energie wie Wut, Zorn, Trauer, Gier ua. befindet sich hinten im Steissbeinbereich, aus der sich dann Trieb, Sucht oder Leidenschaften ergehen. Erwacht die Erinnerung, steigen die Emotionen in uns auf, je nach Trauma entsprechend stark.

Diese Emotionen vernebeln förmlich unser Gehirn mit den entsprechenden Gedankenspielen. Wir sind in diesen Situationen dieser emotionalen Macht ausgeliefert, sobald ein entsprechendes Signal kommt, beispielsweise durch eine Person oder Situation. Augenblicklich erwachen die an die Erinnerung gebundenen Emotionen. Die emotionalen Ladungen fesseln uns bis zur absoluten Kontrolle unserer Gedanken, beispielsweise in Rage oder Verzweiflung. Augenblicklich verändert sich entsprechend unser Gemüt.

Beispielsweise habe ich das Bild eines Klienten vor Augen, welcher Angst um den Verlust des Kindes hat. Dies möchte ich hier vereifacht wieder geben. Die Angst des Elternteils überträgt sich auf das Kind. Und es fühlt sich immer alleine und einsam, wenn der Elternteil aus den Augen geht. Diese Angst verursacht beim Kind das Gefühl, nicht liebeswert zu sein. Die Angst vor Verlust des Elternteils bleibt, so dass es als Erwachsener unter Verlustängsten und nicht wertvoll zu sein leidet. Diese Angst leitet sein Leben, so lange die Angst nicht aufgelöst wird.

Gemäß den alten Lehren des Buddhismus wirken bis zu 84000 Sorten widersprüchlicher diskursiver (negativer) Gedanken und Emotionen - Kleshas - in uns. Bei dieser Zahl kann man sich vielleicht vorstellen, wie schwierig es ist, diese zu klären. Das Zentrum des emotionalen Bewusstsein ist das, was wir Ego nennen. Wenn es nicht in die Liebe gehen kann, ergeht es sich in Macht und Kontrolle.

Mit den Erinnerungen und Emotionen erwachen auch die in der Erinnerung liegenden Wunden. Diese Wunden wiederum lassen Ängste, Sorgen und Widerstände, in uns aufsteigen. Unser Bedürfnis nach Sicherheit, Macht und Kontrolle wächst in dem Maße, wie tief die Verletzung war. Aus dieser vorherrschenden Energie werden unsere Handlungen geleitet. Aus diesen Handlungen wird Erfahrung. Die kann wiederum leidvoll sein. Daraus kann wieder die Gewohnheit genährt werden.

Wir können uns vorstellen, dass aus der Wiederholung von Handlungen immer wieder ähnliche Wunden entstehen. Wie eine Blase (Ladung) bläht sich eine entsprechend schwere Energie um die Wunde herum auf, um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen. Ich durfte selbst beobachten, wie die Macht dieser Energie sich bildet. Die kraftvolle Energie dieser Blase wächst und bringt sich somit mehr in die Gedanken ein. Sie fokussiert uns. Jedoch sorgt diese Blase wiederum dafür, dass ähnliche Situationen wie magnetisch angezogen werden, die diese Energie dann weiter nähren. Ein Teufelskreis! Dies ist das Prinzip des emotionalen Bewusstseins. Es bildet einen Teil unserer Persönlichkeit, unseres Charakters.

Aus der Entdeckung des Herzbewusstseins heraus entdeckte ich nach einiger Zeit noch eine weitere, darüber liegende, Bewusstseinsform. Dieses Bewusstsein befindet sich oberhalb des Kopfes. Wir können es als das Prinzip der Zukunft bezeichnen. Dort können wir einen roten Faden entdecken, auf dem Perlen aufgereiht sind. Jede Perle können wir als Meilenstein im Leben bezeichnen. Dieser rote Faden führt uns durch unser Leben, magnetisch von Meilenstein zu Meilenstein. Entsprechend unserer Entwicklung ziehen wir genau die Situationen an, die uns zu den passenenden Perlen führt. Auf diese Weise werden wir durch das Leben geführt, damit sich die Schätze der Erkenntnisse in uns ergießen können.

Je tiefer sich das Herz Bewusstsein in mir erschloss, um so weiter öffnete sich auch mein Drittes Auge und das Kronenchakra. Weitere, höhere Bewusstseinsebenen zeigten sich, das von Sri Aurobindo bezeichnete Supra Mentale Bewusstsein! Ich erhielt immer neue Einblicke in unsere wunderbare Welt außerhalb unserer normalen Sinne ist. Auch diese gehören zu unserer normalen Natur. Aber wir können sie eben erst erfahren, wenn wir uns durch Übung und Konzentration entsprechend entwickelt haben. Dies ist aus meiner Sicht nicht eine Entwicklung nur eines Lebens.

Durch meine Erfahrungen, sowohl im Alltag als auch in der Meditation, verstand ich immer mehr, was in den alten Schriften geschrieben steht. Viele Informationen aus aktuellen Büchern decken sich mit meinem Wissen. Einige bekannte Lehrer unserer Zeit, die ich treffen durften, vervollständigten mein Bild.

In meiner Praxis konnte ich die Auswirkungen meiner Erkenntnisse an den Menschen wunderbar beobachten. An deren Alltag sah ich auch, wie sie diese Erkenntnisse praktisch umsetzen konnten.

Die praktische Unterstützung der Menschen in der psychologigischen Arbeit sehe ich breit gefächert wie gewaltfreie Kommunukation, Gespräche, Körperarbeit, Achtsamkeitsträning, systemische Arbeit usw. Jedoch die spirituelle Arbeitsweise beschleunigt die Prozesse deutlich, bringt die Menschen.in eine sanfte Annahme der Themen. Beides lässt sich aus meiner Erfahrung in der Praxis wunderbar ergänzen. Aus meiner Erfahrung kann die spirituelle therapeutische Arbeit Themen in einer Tiefe lösen, von der man ausgegangen ist, dass sie nicht mehr heilbar sind wie beispielsweise verlorenes Urvertrauen.

Das wir Menschen Menschen vieles auf unser Erde nicht sehen und hören können, weil es sich unseren Sinnen entzieht, liegt an unserer Wahrnehmungsfähigkeit, vergleichbar dem Gehör eines Hundes oder den Augen einer Katze. Vielleicht hilft die Vorstellung, dass die Menschen glauben, dass sie durch eine volle Fensterscheibe schauen und merken nicht, dass der größte Teil zugeklebt ist. Viele Völker dieser Erde nehmen ganz normal im Alltag Wesen oder energetische Phänomene wahr, die den meisten westlichen Menschen verborgen bleiben. Deshalb empfieht sich sehr die Schulung der Wahrnehmung. Viele Abläufe im Körper und in der Psyche entgehen uns. Sie würden uns helfen, besser verstehen und in Situationen optimaler reagieren zu können. Zum einen braucht es die Bereitschaft, uns zu öffnen, um wahrzunehen. Mit der spirituellen Übung verändert sich unsere Wahrnehmungsfähigkeit deutlich.

Eine spannende Reise, auf der ich mich befand. Kriya Yoga beschleunigte meine Erfahrungen zusehends. Die Tiefe der Erkenntnisse faszinieren mich damals wie heute. Einfach unglaublich, wie reich unsere Welt ist.

 

Sri Yukteshwar und Kriya Yoga

Natürlich wurde ich nicht nur beschenkt. Auch viele Schatten kamen zusehends mit dem Licht zum Vorschein. Einige dieser Schatten waren so sehr hartnäckig und düster, dass sie mich wirklich in sehr tiefe Verzweiflung versetzten. Ich kam mir zu jener Zeit häufig sehr verloren und einsam vor. Erst lange Zeit später erkannte ich bei so mancher dieser Prüfungen erst den Sinn

und die Lehre. Doch alles was ich bis heute erlebt habe, kann ich aus heutiger Sicht wirklich mit großer Dankbarkeit annehmen. Denn ohne diese negativen Erfahrungen hätte ich vieles nicht verstehen noch erkennen können.

Und ich sollte auch begreifen, dass unsere Entwicklung von Wesenheiten begleitet werden, , die uns all diese Erfahrungen zur Verfügung stellen, bei mir wie bei allen Menschen . Eines dieser kosmischen Wesen ist der Manu Sri Yukteshwar Savrini, dessen kosmischer Name ich durch Gurunath erfahren durfte. Sie begleiten und führen die Menschheit auf Ihrem Weg zu allen Zeiten. Es war beeindruckend zu entdecken, wie vielfältig Sri Yukteshwar Savrini in Erscheinung tritt.

In einem meiner schweren Phasen, wo ich wieder tief in einer Verwirrung steckte, betete ich, dass ich endlich eine Erkenntnis finde, die mich aus dieser Sch... heraus holt. Jener Tage stand ich wieder vor meiner Bücherwand. Mich lächelte ein vertrautes Buch mit dem Titel "Sri Yukteshwar - Heilige Wissenschaft" an, die ich bereits mit Begeisterung studiert hatte. Ich setzte mich auf meine Couch. Beim Lesen wurde mir wieder einmal sehr warm ums Herz, als ich die Seiten durchblätterte. Ich legte mein Buch auf meinen Beinen ab und schaute kurz auf . Mit einem Mal wurde es unglaublich hellweiß um mich. Ich traute meinen Augen kaum. Vor mir stand Sri Yukteshwar in seinem strahlenden Licht. Er teilte mir mit, dass er mein Lehrer sei und verschwand. Mein ganzer Körper vibrierte. Energie schoß durch mich und meine Augen füllten sich mit Tränen der Berührtheit.

Ich möchte eingestehen, dass ich zu dieser Zeit, dass Kriya Yoga vernachlässigt hatte. Nun brannte innerlich der Wunsch, es wieder zu üben. Ich spürte jedoch auch, dass etwas Neues auf mich zukam. In meinem Kopf kam immer wieder der Gedanke nach einem neuen Kriya Yoga Lehrer. Es wollte mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Wen und wo sollte ich ihn aufsuchen.

Wenige Tage später besuchte ich eine Freundin. Unverhofft lag dort auf dem Tisch eine spirituelle Zeitung. Willkürlich schlug ich eine Seite auf: "New Life Awakening - Kriya Yoga Workshop" in Köln mit einem Bild von Yogiraj Gurunath Siddhanath! Ich wusste sofort, das ist es!

Und dieser Workshop wurde für mich ein Fest. Was ich dort erlebte, war damals für mich ungalublich. Ich denke, alle Anwesenden dort konnten spüren, wie unsere Energie sich deutlich anhob, als wir die Halle betraten: Klarere Gedanken, Leichtigkeit, deutlicher Gefühle, strömen der Energie im und um den Körper breiteten sich aus, allem voran ein tiefer Frieden.Ich sah die Menschen im Licht stehen. "Mein Gott, was passiert hier?"

Am nächsten Tag sah ich um Gurunath einen riesigen Strahlenkranz aus Spektralfarben, die wie Scheinwerfer den Raum erleuchteten. Als erstes lud er uns ein, sich mit ihm zuverbinden. Dann atmete er seinen Atem durch uns (Pranapat). Erstaunlich! Es war mir kaum möglich selbst zu atmen. Er atmete mich. Es breitete sich tiefe Liebe und Vertrauen in mir aus!

Das Staunen hörte nicht auf. Später lud er uns ein, noch seine Kundalini Energie auf uns (Shaktipat) zu übertragen. Auch hier wird überflüssiges Karma verbrannt, unsere Energiebahnen gereinigt. Unsere Gedanken verlansamten zusehendste, bis zum Gedankenstillstand. Es wurde während dessen stetig lichter und heller in mir. Ich fühlte mich ganz klar. Es kamen ganz neue Gedanken auf, die vorher nicht da waren.

Während er uns später anbot, sein Seelenbewusstsein (Shivapat) mit uns zu teilen, sahen wir mit einem Mal viele Gesichter vor seinem Kopf rotieren. Er erklärte uns, dass es seine vergangenen Inkarnationen waren, die wir auf diese Weise erkennen durften. Er verriet uns weiterhin, dass die Gesichter auch auf unsere eigenen alten Leben verweisen, wo wir ihn bereits getroffen haben. Und da war auch das Gesicht von Sri Yukteshwar - Wie ein Blitz durchfuhr es mich. Er ist Sri Yukteshwar. Meine Tränen schossen unkontrolliert aus mir heraus. Ich verstand mit einem Mal so vieles , was mir im Leben widerfahren war. Es war, als hätte mir jemand das Tor aufgemacht, diese Erkenntnisse erkennen zu dürfen.

Gurunath wies uns hin, dass die Fähigkeiten, die er uns zeigte, ein Lakmus Test für einen wahren Meister sind. Später durfte ich noch weitere übermenschliche Fähigkeiten bei ihm entdecken, den sogenannten Siddhis.

Bei späteren Gelegenheiten konnte ich noch weitere Zusammenhänge entdecken. So tauchte unter anderem auch Shirdi Sai Baba ́s Gesicht auf, dessen Foto mich in England so angezogen hatte. Er war tatsächlich Shirdi Sai Baba selbst. Dann erzählte er auch von El Morya, Mitglied der weißen Bruderschaft und Hüter des blauen Strahls, den ich aus den Büchern von Helena Blavatski kannte. Ja, als ich die Casa de Inacio in Brasilien Joao de Deus aufsuchte, hing El Morya als Bild gegenüber von König Salamon. Er schaute dort auf ihn. Er war das Licht hinter König Salomon. Dies alles fühlte sich für mich beinahe unfassbar an!

Sri Yukteshwar Savrini war der König der Sonne und gleichzeitig war Gurunath als König der Yogis hier auf Erden. Ich nahm ihn energetisch in der Sonne wahr, sah sein Bild mit der Sonne. Die alten Mysterienschulen sahen die Sonne als Gott an: Ra, Sol, Tumi. Er ist es! Auch wenn hinter unserer Sonne wiederum eine höhere Instanz Shiva Surya steht, ist er unser direkter Meister.

 

Gurunath - seine Lehren

Die ersten Techniken, die ich bei ihm lernen durfte, waren Surya und Kriya Yoga.

Gurunath gibt uns effektive Werkzeuge für den Körper, den Geist und die Seele, um uns aus der Unwissenheit und der Schwere zu befreien. Ich selbst war auf der Suche nach Werkzeugen, die wir anwenden können, um uns im Alltag selbst helfen zu können. Ich wurde Surya und Kriya Yoga Lehrer, um diese Werkzeuge weiter geben zu können.

IBeide Techniken basierten auf jahrtausende altem Wissen der Nath Yogis. Im fernöstlichen Raum sind die Nath Yogis bekannt als die höchste Yoga-Linie. Der Höchste Yogo ist Shiva Graksha Babaji selbst. Die Schriften erzählen, dass er uns das Yoga zu Anbeginn der Menschheit gab, indem er an sich selbst alle Yoga Haltungen mit ihren Wirkungen studierte. Übrigens finden wir den Namensanhang "Nath" heute in den Namen vieler alter heiliger Stätten sowie in den Namen weiser Menschen der Geschichte Indiens.

Bei Surya Yoga, übersetzt "Der Weg der Sonne", verbinden wir tatsächlich direkt mit der Sonne, der Quelle allen Lebens. Ohne die Sonne wäre kein Leben möglich. Sie bringt nicht nur Energie und Wärme, sondern auch neues Bewusstsein. Es sind die Informationen, welches unser evolutionäres Wachstum fördert. Das solare System bildet eine höhere Ordnung über der Menschheit. In allen alten Kulturen wurde die Sonne als Gott verehrt, weil die Menschen zu jener Zeit über dieses Wissen noch verfügten.

Bei Surya Yoga laden wir die Sonnenkraft ein, uns unmittelbar ihre Lebensenergie zu geben. Das Prana, das Bewusstsein der Sonne, durchdringt alles. Magnetisch ziehen unsere Hände, unsere Chakren, das Prana an. Prana reinigt und klärt sowohl Körper als auch unseren Geist. Ich habe einige Schüler gehabt, bei denen sich Rückenschmerzen, Nervosität ua. noch während der ersten Übungsstunde auflösten. So lindert Surya Yoga seelische Belastungen und Stress überraschend schnell.

Surya Yoga ist einfach und dennoch unglaublich effektiv. Schon bei 15 Minuten Übung am Morgen trägt uns die Sonnenkraft durch den ganzen Tag, kraftvoll aufgeladen!

Mit den Kriya-Techniken verbinden wir uns über unseren Atem mit unserer Kundalini. Wir atmen bei dieser Technik durch die Wirbelsäule. Unser Atem bewegt die Kundalini dabei durch die Chakren, unsere essentiellen Energiezentren. Durch den Wirbelsäulenkanal nach oben steigend, 3 Knoten/Schlösser durchstoßend, durch das 3. Auge unseren Geist zur Sonne führend, verbinden wir uns schließlich mit dem heiligen Bewusstseinsgeist. Korrekt ausgeführt, löst Kriya Yoga altes Karma.

Es öffnet unsere feinsten Sinne, so dass wir vieles wahrnehmen dürfen, was uns bis dahin verborgen war. Gleichzeitig verstärkt sich unsere Intuition, unser altes Wissen aus vielen Inkarnationen erwacht und verbindet uns immer stärker mit unserem Herz. Wir dürfen immer öfter im und aus dem Jetzt heraus leben.

Während der Workshops durfte ich nicht nur mental verstehen, sondern Gurunth und mich selbst erfahren. Stellt Euch bitte vor: Wenn Gurunath vor Dir sitzt, Du Dich ganz tief in seine Energie fallen lässt, realisierst Du wer er ist und was Du bist. Du erkennst Dich in ihm wie in einem

Spiegel. Es ist ein Geist, ein Bewusstsein. Du verschmilzt mit allem. Jede Form von Trennung hebt sich auf. Du schwimmst im Ozean des menschlichen Seins, was wir Menschheit nennen.

Wir atmen den gleichen Atmen. Du spürst den Atem des anderen in Dir. Die Herzen verschmelzen zu einem Licht. Du bist nur noch Licht. Du realisierst, dass Du nicht Dein Körper bist. Du bist der Geist, das Bewusstsein hinter Deinem Körper, der den physischen Körper aus Fleisch und Knochen belebt. Du hast einen astralen Körper, der sich durch Deinen physischen Körper ausdrückt.

In dem Du mit seinem Körper eins wirst, erinnerst Du Dich immer mehr, dass Dein Geist viele Ebenen hat. Du nimmst wahr, dass er mehrere Körper besitzt.

Und wenn er den Samadhi, die höchste Konzentrationsform frei jeglicher Gedanken, mit Dir teilt, diesen höchsten geistigen Zustand, erlebst Du absoluten Frieden. Du brauchst nicht mehr zu denken, keine störende Emotion mehr fühlend. Nur Du! Du bist einfach nur noch. Noch brauchst Du zu existieren, weil Du Du bist, angekommen bei Dir selbst.

Soweit es mir sich mir erschließt ist dies alles konform mit den alten Weisheitslehren, insbesondere der des Buddha. Nur viel schneller und einfacher als ich es bis dahin von spirituellen Lehrern vernommen hatte!

Mir ist bewusst, dass nicht alle Menschen diese Erfahrungen sofort machen können! Aber es ist einfach eine Frage der Übung und der Entscheidung, sich auf diesen Weg einzulassen. Es braucht vertrauen. Dies darf sich aufbauen.

 

New Life Awakening

2012 - das neue Zeitalter. Mmmmhhh. Ich denke, wir nehmen alle wahr, dass sich wohl äußerlich nicht so viel wirklich geändert hat in der Welt, oder? Ich habe eher den Eindruck, die Menschen sind noch verwirrter. Mir wurde in der Meditation bewusst, dass wir Menschen uns derzeit in einer Wandlungsphase befinden. Wir dürfen die Veränderungen erst einmal in uns selbst erfahren, bevor sie äußerlich sichtbar werden. Gurunath teilt uns mit, dass dieser Prozess der Wandlung ca. 500 Jahre dauert.

Als ich in Rom vor Gurunath saß, sah ich zum ersten mal Vikramaditya, den König der indischen Antike. Er ist Gurunath (Sri Yukteshwar Savrini) in der Inkarnation auf der astralen Ebene Er macht dort die gleiche Arbeit wie Gurunath bei uns, sagt Gurunath. Er ist dort der Wegbereiter der neuen Menschheit.

Zu einem anderen Treffen sah ich, dass jeder Mensch von einem Kokon umhüllt wird wie ein Ei. Öffnet sich dieses Ei, dann erwacht der Buddha-Geist in ihm. Ich erlebte später, wie sich das emotionale Bewusstsein auflöst. Es verwandelt sich in viele bunte kleine Formen aus Licht, der sich zu einem Strom formiert. Dieser emotionale Strom wandert durch das 3. Auge den Körper verlassend, durch die Sonne hindurch bis zum Ursprung, zu Shiva Goraksha Babaji. Dort wird das Emotionale vollständig transformiert und erhebt sich zum heiligen Bewussseinsgeist. Von nun an dürfen wir aus dem Herzen heraus leben, aus dem Jetzt! Von nun an werden wir aus dem Bewusssein des Vikramaditya heraus geführt. Es ist die Geburt der neuen Menschheit in Dir, der 6. Wurzelrasse.

Gurunath bestätigte, dass wir 3 Seelen (Bewusstsein) in uns haben. Die erste Seele ist das Emotionale Selbst, dass wir im Bauch fühlen. Es hat uns durch alle Erfahrungen geführt, vom tiefsten Dunkel bis Heute, im Streben nach dem Licht. Wir leben in diesem Körper, weil es die einzige Möglichkeit ist, so schnell zu reifen und um all die unterschiedlichen Nuancen an Gefühlen zu durchleben.

Die Resultate unserer Erfahrungen aus der Vergangenheit, über viele viele Leben hinweg, erfahren wir nun auch in diesem Leben. Diese Erfahrungen, die uns zur Reife des vollendeten Menschen fehlen sowie die Resultate unserer Irrtümer nennen wir Karma. Anders ausgedrückt, unser Karma ermöglicht uns in diesem Leben das zu lernen, was uns zur menschlichen Reife fehlt. Die Aufzeichnungen dessen was wir zu lösen haben, stehen wie auf einer DVD in jeder unserer Zellen geschrieben. Mit Hilfe der Kriya-Techniken erkennen wir diese Lebensthemen bewusster und können sie so viel schneller lösen. Der schnellste Weg, Gurunath nennt ihn den Blitzweg, ist der bewusste Kriya Atem, die Befreiung durch unseren eigenen Atem. Dies ist sein Weg zu unserem Frieden, unserem Selbstfrieden.

In unserem Herzen sitzt die zweite Seele. Sie befindet sich immer im Zustand des Friedens und des Jetzt! Wenn wir uns unserem Herz öffnen, wird es uns aus seinem Licht heraus im Alltag führen können. Indem wir uns erlauben, diesem unserem Licht zu vertrauen, wird es uns den gesunden Weg zur Lösung zeigen. Dann werden wir die Unterschiede erkennen und können die angemessene Wahl in jeder Situation treffen. Dieses Licht trägt uns immer weiter, lässt uns nicht aufgeben. Aber so lange wir dieses Bewusstsein im Herzen nicht wirklich bewusst wahrnehmen können, sehen wir viele Möglichkeiten im Alltag nicht. Wir können jedoch üben, um es zu fühlen.

Oberhalb unserer Schädeldecke befindet sich die 3. Seele, die der Zukunft. Sie wirkt wie oben bereits beschrieben. Sie fweist uns unseren Weg im Leben.

Es ist die Energie unserer Kundalini, aufgrund dessen wir uns weiter entwickeln, bewusster werden. Sie führt uns über viele Leben aus dem Dunkel ins Licht, aus der Unwissenheit zum heiligen Bewusstsein der Sonne. Speziell durch den Kriya Atem verbinden wir uns mit der Kundalin und diese mit dem heiligen Bewusstsein von Shiva Goraksha Babaji. Mir wurde früh bewusst, dass wir einen göttlichen Meister oder geistigen Führer besitzen, in meinem Fall Gurunath,, der uns sicher durch unsere Erfahrungen führt. Mit Hilfe seiner Führungskraft erweckt er unsere Kundalini. So hilft er uns, in seinem Licht unser Ziel zu erreichen, den absoluten Frieden zu finden im vollen Erblühen unserer Selbstliebe.

Das ist der Ruf unserer Seele. Nicht mehr! Sie sucht Dich, so dass Du Dich selbst erkennst, Deinen Seelenstern.

Wenn ich Gurunath gegenüber sitze, sehe ich sein Licht. Fast jedem Teilnehmer in den Workshops, mit dem ich sprach, konnte etwas ähnliches wahrnehmen, wenn auch nicht mit den Augen. Selbst Menschen, die ihm zum ersten Mal gegenüber saßen, viel seine besondere Aura auf. Einher strahlte er einen unglaublich tiefen Frieden aus, der spürbar wurde. In diesen Situationen habe ich die Möglichkeit, Licht und Schatten bei mir zu erkennen.

Nur um zu praktisch begreifen eine kleine Geschichte, als ich am späten Abend in Ashram von von Gurunath in der Nähe von Puna saß. Es war an diesem Abend sehr dunkel und der Strom fiel aus. Ich begab mich bald auf den Weg zu meinem Bungalow. Dazu musste ich mich durch einen vom Haus überbauten, noch dunkleren tunnelartigen Weg, tasten. Mitten drin musste ich anhalten und trat unwillkürlich auf Seite. Irgendwas in mir teilte mir mit, dass ich nicht alleine war. Ich spürte eine enorme Kraft, die auf mich zukam. Ruhig wartete ich ab. Dann sah ich ein Licht. Im nächsten Augenblick sah ich Gurunath in seiner menschlchen Gestalt, umgeben von Licht, an mir vorbei schreiten. Ich war sehr ergriffen.

Einige Türen des Bewusstsein erreichen wir mit Hilfe von Schlüsseln. Eine Tür zeigte mir, dass ich die Struktur unseres eigenen Bewusstseins erkennen konnte. Diese Struktur folgt der heiligen Geometrie. Ihr Inhalt vereinigt eine Komposition aus Klang, Farben, Licht und Vibration. Dann erblickte ich, dass unser menschliches Wesen in Wahrheit eine "Kathedrale" aus farbigen Licht mit diversen Ebenen bildet, die über Formen geordnet und nach heiligen Geometrien vernetzt sind. Ihre Verbindungen leiten elektromagnetische Impulse durch diese Kathedrahle. Einfach faszinierend!

Diese Licht-Kathedrale ist das menschliche Bewusstsein, dass alle unsere Gefühle hält und verarbeitet. Von dort wirkt dieses Bewusstsein in unseren astralen Körper hinein. Der astrale Körper wiederum ist die energetische Kopie unseres physischen Körpers. Unser Leben leben wir tatsächlich aus dem astralen Körper. Aus dem astralen Körper heraus wird der physische Körper belebt.

Unser Seelenbewusstsein erwacht in uns mit zunehmender inneren Friedensarbeit. Kriya Yoga, der heilige Atem, der die Kundalini bewegt, hilft uns, unsere wahre Identität zu erkennen. Die Suche hat ein Ende. Wir wissen nun um unseren Sinn im Leben.

Ich konnte fühlen, dass unser Leben in der nächsten Menschheitsrasse aus dem Herzen, aus dem Jetzt Bewusstsein, geführt wird, in einem Bewusstsein des Friedens. In Frieden mit uns selbst benötigen wir die äußeren Auseinandersetzungen nicht mehr, da die Ursachen aufgelöst sind. An diese Stelle tritt ein "Wir" Gefühl. Es ist das Ende von Krieg und Feindschaften. Diese Welt bietet uns ganz neue Möglichkeiten der Entwicklung.

Hierzu das Gebet von Gurunath, dass Erwachen unserer Geburtsrechte: "Menschheit ist unsere vereinende Religion.

Atem ist unser vereinendes Gebet.

Bewusstsein ist unser vereinender Gott."

Dann realisieren wir: Erdenfrieden im Selbstfrieden!

 

Alltag und Spiritualität

Eine kleine Meditation vorweg:

"Stelle Dir bitte einen Lichtraum in Deiner Brust vor, Dein spirituelles Herz. Im hinteren Bereich zur Wirbelsäule befindet sich eine Lotus Büte. Wenn Du einatmest, öffnet sie sich. Beim Ausatmen schließt sie sich. 2, 3, 4 Minuten, so wie Du möchtest."

Das ist die Lotus Meditation, eine einfache jedoch intensive Übung von Gurunath!

"Zusätzlich darfst Du Dir vorstellen, das beim Einatmen goldenes Sonnenlicht diesen Lichtraum erfüllt, der immer heller und strahlender wird. Beim Ausatmen verteilt sich das Licht in Deinem Körper. Es strömt schließlich um Deinen Körper, hüllt Dich ein. Du sitzt bald in Deinem eigenen Licht."

Viele die alleine nur die Lotus-Meditation von Gurunath mit uns üben, spüren eine kräftige Präsenz in ihrem Herzen, mit mehr Ruhe, Leichtigkeit, Klarheit, Gelassenheit, ein Strömen, .... Und das nimmst Du mit in den Alltag. Wenn Du es Dir erlaubst, wird dies Dein Alltagsbewusstsein sein.

Es ist die innere Kraft, die wächst. Das Vertrauen wächst in uns, uns so annehmen können, wie wir sind. Und das wir das, was wir verändern möchten, jetzt angehen können zu wandeln. Angst wandelt sich in Vertrauen. Diese Gewissheit gibt uns Stabilität.

Unsere Seele ruft uns, mehr in unserem Herzen zu sein. Hier finden wir die lebensjahende Energie, die unsere Lebensfreude entfacht.

Eine weitere wesentliche Quelle für ein zufriedenes Leben ist unsere sogenannte Sexualenergie. Ihr Sinn liegt nicht im Akt der körperlichen Vereinigung. Mit ihr erwächst vielmehr das Bewusstsein, unsere Lebenslust zu entfachen, dieses Leben zu genießen, diesem Erdenleben zu vertrauen. Diese wichtige Lebeskraft entspringt im Becken. Wird sie frei gesetzt, stehen wir kraftvoll und stabil im Leben.

Erlauben wir es uns, so steigt diese Energie zum Herzen auf. Dort vereinigt sich die Lebensfreude und Lebenslust aus dem Becken mit dem annehmenden Selbst des Herzens im Frieden.

Warum gibt es so viel Schwere, Leid und Krankheit im Leben? Gurunath teilte uns mit, dass der Sinn darin liegt, unsere Gedanken zu klären. Ich selbst habe erfahren, wenn wir nicht denken müssen, sondern frei sind von negativen Gedanken, können wir uns aussuchen, was wir denken, frei sind für das Positive. Dies ist der Fall, wenn wir den Zustand der Gedankenfreiheit erreichen, also ohne Gedanken im Kopf sind.

Wie bereits oben beschrieben, steigen die Gedanken aus dem Bauch auf. Im Yoga benannten die Weisen das Zentrum im Bauch als das Sinnes- oder Leidenschaftszentrum. Ich konnte beobachten, dass alle unsere Sinnesempfindungen ihre Signale an den Bauch senden, infolge dessen unsere Emotionen erwachen. Negative Emotionen lassen Angst und Widerstand entstehen, die unseren Verstand vernebeln. Wir können nur häufig noch das denken, was diese Emotionen zulassen. Das ist unser Gefängnis, unsere Beschränkungen. Besonders bei Wut, Trauer, Rage, etc. haben Sie uns im Griff. Aber auch Gier, Eifersucht, Neid, Groll, Schuld, schlechtes Gewissen drängen sie uns auf.

Wenn wir aus einem Mangelgefühl heraus unsere Bedürfnisse und Wünsche nicht erfüllen können, fühlen wir uns bedroht. Daraus folgt Angst und Widerstand. Wir fühlen einen inneren Ruf, diese vermeintlich negativen Tendenzen aufzuhalten. Zum Schutz setzen wir nun unseren Willen ein. Wir haben das Gefühl, Macht einsetzen zu müssen, um unsere Ziele zu erreichen. Und nun wandelt sich dieses Wollen häufig genug in Gewalt, welches sich in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen oder in der Ohnmacht gegen uns selbst äußert.

Es sind die negativen Emotionen, Triebe und Leidenschaften, die uns antreiben.Wieder einmal folgen wir unserem Glauben an die eigene Macht, der Spirale des Unfriedens.Mit der Freiheit von Emotionen, besonders von den Negativen, hört der Zwang auf, zu denken als auch etwas zu wollen. Unser Kopf wird klar. Wir können uns auf das konzentrieren, was uns gerade wichtig erscheint. Und wir können offen sein, für das, was wir heute noch nicht wahrnehmen können.

Unsere Sehnsucht nach Sicherheit erwartet unser Leben zu stabilisieren. Dies bedeutet, die Zustände festzuhalten, auch das Leid. Dieses Festhalten erzeugt Leid, denn es hält den Fluss auf, den das Leben, unsere Seele erwartet. Irgendwann werden wir begreifen, dass wir nichts festhalten können. Dann werden wir sehen, dass wir auch nichts festzuhalten brauchen. Dann sind wir frei, ohne Druck. Dann sind wir im Fluss und in der Lebendigkeit. Dann sind wir, dass das Herz uns den gesunden Weg zeigt, im Vertrauen.

In meiner Praxis sehe ich täglich Menschen, die Schritt für Schritt in ihrer Lebensfreude erwachen, ihren inneren Frieden realisierend. Meine Fähigkeit, tief wahrnehmen zu können als auch yogische Heiltechniken anwenden zu dürfen, helfen mir, mit den Menschen sehr sanft ihre Emotionen aufzulösen. Auch wenn viele Wesenheiten dazu beitragen, ist es Gurunath auf seiner energtischen Ebene, der uns führt. Diese Realität durfte ich ebenfalls selbst sehen. Er selbst gab mir die Möglichkeit, dies in seiner Gegenwart zu sehen. Natürlich gibt es über ihm noch weitere Wesen bis hinauf zu Shiva Goraksha Babaji, denen er wiederum dient. Babaji ist letzendlich der höchste Heiler. ( Marke: Bauchschmerzen)

Ich habe mich über Jahre immer tiefer ins Licht fallen lassen. Dabei habe ich mich gefragt, was die Störungen und Krankheiten auslösen, aber auch was Heilung eigentlich bedeutet. Ich sah ins Licht und ins Dunkel. Mir wurde klar, dass der Mensch nicht das anwenden kann, was er nicht gelernt hat, was ihm die Eltern nicht migeben konnten. Aber dies sind gleichzeitig die Herausforderungen, die uns begreifen lassen, was wir lernen und verändern dürfen. Heilung ist für mich, wenn wir uns dessen bewusst werden, was wir verändern dürfen, um danach zu handeln! Diese Veränderung ist die Auflösung des emotionalen Zustandes, dass uns zwingt, ungesund zu denken.

Einige Menschen machen sich jedoch erst auf den Weg, wenn der Leidensruck groß genug ist. Andere Menschen verfügen über einen inneren Kompass, der Ihnen anzeigt, dass nun eine Veränderung ansteht.

Ich möchte in der Praxis aufzeigen, dass es einen "wesentlich effizienteren Weg" gibt, als sich Leben für Leben den Herausforderungen stellen zu müssen, sich erst durch den Leidensdruck bewegend.

Eine frühe Erkenntnis meiner Praxis war, dass wir unsere Themen nur im "Heute" lösen können, die Vergangenheit ist vorbei. Lösungen zeigen sich, ohne dass wir uns lange mit der Vergangenheit auseinandersetzen oder Dramen wiederholt durchleben müssen. In dem Moment, wo ich den entscheidenden Teil erkenne, der Lösungsrelevant ist, kann ich es auch sofort im Leben umsetzen. Der Leidensweg endet!

Aber was hält uns im Dunkel, im Gefängnis, in der Unwissenheit fest. Es sind die Erfahrungen aus all den vielen Leben, die wir nicht erfolgreich abschließen konnten. Es sind alte Wunden, Entscheidungen, Versprechen, die uns binden. Sie wirken wie Anker und warten darauf, aufgelöst zu werden. Einige dieser tiefen Erfahrungen konnte ich in der Praxis bis zu unglaublichen 400.000 Jahre zurück verfolgen. Ich erinnere mich noch, dass ich vor Jahren selbst nicht geglaubt habe, dass die vergangenen Leben eine so eine große Rolle im aktuellen Leben spielen. Aber ich wurde Augenscheinlich eines besseren belehrt.

Um diese alten Erfahrungen im jeweils aktuellen Leben abarbeiten zu können, erleben wir Tramatas, Konditionierungen und andere Störungen, die sogenannten Prägungen, um uns emotional zu erinnern. Entweder erfahren wir sie als Kind, meiner Erfahrung nach schon vor der Zeugung bis hin zum 7 Lebensjahr. Oder wir übernehmen sie von unseren Eltern als emotionales Erbe der Ahnen, die vergleichbare Gefühlsmuster zur Verfügung stellen. Sie werden uns durch unsere Seele bestimmt.

Durch spezielle yogische Heiltechniken oder Kriya Yoga können die Betroffenen diese Themen selbst erkennen, um sie auflösen zu können.

Jetzt sollte man nicht glauben, dass sich ein unüberwindlicher Berg an Erfahrungen aufgetürmt hat, die wir abarbeiten müssen. Die Erfahrungen wiederholen sich in verschiedenen Leben. Es erscheinen lediglich die Schlüsselerlebnisse, die uns die Auflösung stellvertretend ermöglicht.

Die Schwere im Leben ist rein emotional. Aus eigener Erfahrung erzeugen nicht die Herausforderungen die Schwere im Leben, sondern die Auseinandersetzung mit den eigenen Emotionen sowie die daraus resultierenden dunklen schwermütigen Gedanken. Unser Gemüt wird tendentiell immer schwerfälliger. Diese Schwere hält uns oft eine zeitlang fest, einige sogar dauerhaft. Das nennen wir ab einem gewissen Grad Depressiv, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, oä. Abhängig von dieser Schwere entwickelt sich die Lebensfreude in unserem Leben mehr oder weniger gut.

Sehr viele Menschen denken, dass es normal ist, wie sie leben. Sie lassen die Schwere aus Gewohnheit zu und finden sich damit ab. Aus Überzeugung und Praxis-Erfahrung sage ich: Es gibt gesunde Lösungen für alles! Aber wenn wir es nur dem Leben überlassen, werden wir immer wieder mit Themen konfrontiert, bis wir das Thema als Ursache der Leids erkennen. Wir brauchen nicht alle Erfahrungen zu kennen, um sie aufzulösen. Es reicht den Schlüssel zu erkennen, der die Veränderung bewirkt. Wie kommen wir dort hin?

Mit der Zeit wurde es mir immer bewusster: Wir sind nicht die Emotionen, auch wenn sie durch unsere Persönlichkeit ausgelebt werden. Auch sind wir nicht dieses Gebäude aus Fleisch und Knochen. Wir erleben uns lediglich durch all die emotionalen Prozesse, damit wir uns bewusst werden, wer wir wirklich sind, nämlich reines Bewusstsein. Wir leben diese Leben, um alle Gefühle im Positiven wie im Negativen kennen zu lernen, uns als Existenz mit allen Fähigkeiten zu erfahren, unterscheiden zu können, was wir nutzen oder unterlassen sollten. Auf diese Weise werden unsere Seelen so erkräftigt, dass sie sich aus dem Dunkel zum Licht erheben können, sich befreien kann.

Wenn ihr Euch die Erlaubnis geben könnt, kann sich eure Sichtweise in Minuten hinsichtlich eueres Verhaltens oder eurer Gewohnheiten ändern. Stellt Euch dazu bitte einmal vor, Euer Kopf wird ganz still, Eure Gedanken sind begrenzt auf ganz wenige Gedanken, die erforderlich sind, um das anstehende Thema zu begreifen. Keine störenden Emotionen tauchen aus dem Bauch auf. Diese Ruhe überträgt sich auf Euren Körper. Ihr dürft in diesem Zustand wahrnehmen, wie sich ein Energieraum um Euch herum fühlbar wird. Die Stimmung ist friedlich, klar und licht. Fast könnte man meinen, Ihr seid nicht mehr in dieser Realität. In Wirklichkeit nehmt ihr den Teil unserer Realität wahr, der vorher nicht wahrnehmbar war, weil unsere Gedanken es nicht erfassen können.

Und nun stellt Euch bitte weiter vor, ihr werdet zu einem Beobachter eures Selbst, eurer Gedanken, eurer Gefühle. Und es steigen in Euch Bilder, Emotionen oder Gedanken auf, die Euch die Ursachen der Störungen zeigen. Der objektive Abstand bleibt gewahrt, ohne dass ihr in die Emotionen hinein gezogen werdet. Vielleicht beobachtet ihr, wie ihr in der Vergangenheit gehandelt habt. Auch seht ihr die Folgen der Handlungen, für Euch selbst als auch für die anderen Menschen.

Wenn ihr es Euch erlaubt, tauchen währenddessen alternative Verhaltensmöglichkeiten und Gedankenmuster in euch auf. Sie zeigen vielleicht, welche Auswirkungen die Veränderungen auf eine Situation haben können. Es steht Euch frei, eine neue Wahl für euer künftiges Verhalten zu treffen. Wenn es euch gefällt, werdet ihr es von nun an den Alltag anders leben und wahrnehmen können. Jetzt ist es bewusst.

 

Gurunath - Präsenz des Lichts

Im Folgenden möchte ich beschreiben, wie diese sanfte Art der yogischen Heilung praktisch realisiert werden kann. Es erfolgt keine Hypnose. Wenn wir die Erlaubnis geben, kann enormes göttliches Licht, ein Strom von Bewusstsein unsere Licht-Kathedrale, unser menschliches Bewusstsein, durchspülen. Entsprechend unseren Entwicklungsmöglichkeiten (Karma) sowie dem Einverständnis unserer Seele kann sich das menschliche Bewusstsein neu ordnen und klären. Von dort finden die Ergebnisse ihren Weg durch den astralen Körper zum physischen Körper und in unser Leben.

Erleben durfte ich die Resultate auf unser Bewusstsein in der Gegenwart von Gurunath, so wie viele andere Anwesende auch. Ich sah Gurunath auf einer höheren Dimension mit uns den Weg der Heilung zu gehen. Einen Teil der Anwesenden konnte die Resultate umgehend wahrnehmen, andere mit zeitlicher Verzögerung.

Während er auf Fragen antwortet, durch uns atmet oder sein Seelenbewusstsein mit uns teilt, arbeitet sein Licht in uns. Über die Jahre wurde mir immer bewusster, welche Geschenke ich erfahre. Darüber hinaus ist sein Wissen, dass er vermittelt, unglaublich. Es überzeugt zudem, weil er mit Weitblick in die Zukunft hinein erzählt. Wer ihn länger kennt, kann dies im Alltag wieder entdecken, sobald gewisse Ereignisse eintreffen.

Er sagt uns ganz deutlich, dass seine Unterstützung immer vorhanden ist, auch wenn wir ihn nicht sehen. Wir dürfen uns mit ihm verbinden und er wird uns antworten.

Jedoch ruft er uns immer wieder auf, unsere Verantwortung als Mensch für uns selbst zu übernehmen. Er ist ein Meister, der nicht mit Wissensvermittlung, sondern uns durch Erfahrungen lehrt. Wir sollten unsere Herausforderungen und Aufgaben anschauen, um sie zu lösen. Er gibt uns die Kraft, sie auch lösen zu können.

Was er uns in der kurzen Zeit, die wir ihn während eines Workshops erleben dürfen, vermittelt, besonders an Heilung, können wir für uns alleine wohl nur mit sehr, sehr viel Aufwand verrichten. Seine Kraft ist das stärkste, was ich kenne. Deshalb empfehle ich jedem, in seiner Gegenwart zu sein.

Er gibt uns zudem Werkzeuge, welche es uns ermöglicht zu Hause die Reinigung und Erneuerung unseres Bewusstseins fortzusetzen. Seine Yoga Wege kann jeder anwenden, ohne Vorkenntnisse im Yoga. Gurunath teilt mit, dass seine Techniken parallel zu allen anderen energetischen Techniken angewendet werden können, ohne das seine Yoga Techniken diese negativ beeinflussen. Diese anderen Methoden werden durch Gurunaths Yoga Techniken ergänzt.

Kriya Yoga ist eine sehr mächtige Technik.Durch Gurunaths Initiation (Einweihung) gibt er uns den Schlüssel, um unsere Kundalini in uns zu stabilisieren. Die sich bewegende Kundalini reinigt unser Energiesystem (Karma). Parallel erhalten wir neues Bewusstsein aus dem Licht.

Gurunath ist in Indien in einer königlichen Familie geboren, die bereits seit Jahrtausenden der solaren Dynasthie hier auf Erden dient. Viele bedeutende und berühmte Menschen sind aus ihr hervor gegangen, so die berühmtesten Rama und Buddha. Ein Zufall?

In seinem Tempel befindet sich ein Shiva Lingam, eine heilige Statue. Sie ist aus festem Quecksilber. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das unmöglich. Nicht jedoch mit seiner Kraft. Die Energie des Shiva Lingam geht um die Erde.

Ergänzend stehen verschiedene Übungen und Meditationen wie die bereits vorgestellte Lotus Meditation oder das Surya Yoga zur Verfügung. Zu erwähnen ist da noch die Erdfriedenmedition als ein gemeinsames Gebet in der Gruppe für den Erdenfrieden. All diese Hilfen wirken sehr schnell.Gurunath nennt das Kriya Yoga gar den Blitzweg zu Wachstum, zu neuem Bewusstsein, einem gesünderen bewussten Sein. Es liegt an uns sie zu nutzen. Ich werde immer wieder gefragt, was kann ich selbst tun, um mir zu helfen. Dies sind meine Empfehlungen. Es fehlt nicht an Hilfe zur Selbsthilfe.

Das Wesen einiger thematischer Knoten unseres täglichen Lebens, Herausforderungen und Störungen, erkennen wir mit Hilfe von GurunathsYoga Übungen oder in der Präsenz von Gurunath sehr schnell. Die Erkenntnisse sind häufig so klar, dass wir sie sofort im Leben umsetzen können. Andere brauchen etwas länger.

In der Praxis stehe ich gerne zur Verfügung, um Brücken zu bauen, alte hartnäckige verstrickte Strukturen weiter aufzulösen.Gerne bin ich behilflich, wo Fragen auftauchen. Oder wo ich Menschen in einen leichteren Alltag hin begleiten darf, schnell und effektiv.

 

Unser Leben - unsere Heimat

25 Jahre gehe ich nun den Weg mit Kriya Yoga. Mein Lebensweg war begleitet mit sehr hohen Auf ́s und tiefen Ab ́s. Ich durfte mich dennoch immer getragen fühlen. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Geschwindigkeit der Veränderungen in meinem Leben rasant zugenommen.

Die meisten Menschen in meiner Praxis sind ganz normale Menschen mit ganz normalen Anliegen. Andere wiederum sind auf dem spirituellen Weg. Ich erzähle nicht viel über meine besonderen Erfahrungen. Die Klienten sind einfach nur erstaunt, wie schnell ihnen geholfen wird. Mit Dankbarkeit und Demut tue ich, was getan werden darf, Mir ist vollkommen bewusst, dass vieles in meiner Praxis aus dem Licht heraus geführt wird. Ich darf es beobachten. Ich lasse geschehen, was geschehen darf. Ich durfte aus dem Fundus meiner wachsenden Erfahrungen viele neue Lösungen entdecken, die ich gerne weiter gebe. Freude und Dankbarkeit für alles!

Immer wieder fasziniert mich, was alles so geschehen darf, wenn man sich für diesen spirituellen Weg entschieden hat. Jedoch zu jeder Zeit war mir bewusst, dass der irdische Weg und der geistige Weg hier auf der Erde eine gesunde Symbiose bilden dürfen. Ich sehe täglich, wenn wir uns nur für einen Weg entscheiden, er uns nur tiefer ins Leid führt.

Seit vielen Jahren ist mir bewusst, dass ich begleitet werde. Shirdi Sai Baba, Sri Yukteshwar, Tumi, Gurunath, Vikramaditya und auch El Morya, die Verkörperungen eines einzigen hohen geistigen Wesens sind, Sri Yukteshvar Savrini. Und diese zeigen sich mir immer wieder zu verschiedenen Zeiten und an unterscheidlichen Orten auf der Erde. Mir sind sie in verschiedenen Situationen in Erscheinung getreten. Ich sehe manche während meiner Behandlungen in der Praxis. Entweder sah ich sie in ihren faszinierenden Erscheinungen oder erfuhr sie durch ihre Wirkungen.

In einem Workshop auf Sardinien sah ich zum ersten mal drei weiß, fast transparente, Köpfe oberhalb von Gurunaths Kopf: die Köpfe von Shirdi Sai Baba - nach rechts -, Sri Yukteshwar- nach vorne- und Vikramaditya - nach links - schauend.

Mir zeigte sich, dass die Menschen häufig mehr Angst vor dem Licht als vor dem Dunkel haben. Ich beobachte zudem, dass die meisten Menschen weder das Leben noch die geistige Welt vertrauensvoll annehmen. Es ist eben nicht so einfach zu vertrauen. Die tiefen Wunden erinnern uns häufig emotional daran, dass wir uns offensichtlich in der Vergangenheit bereits geirrt haben. Doch für jeden ist die Unterstützung von Gurunath da, um die Irrtümer zu erkennen. Voller Mitgefühl hilft er uns und begleitet die Menschen.

Gurunath erinnert uns immer wieder daran, dass wir die Verantwortung für uns selbst tragen, für unsere Vergangenheit und unsere Entwicklung (Karma). Seine Unterstützung gibt er uns stetig. Und er gibt uns dazu die besten und effektivsten Werkzeuge an die Hand, ganz vorne den Blitzweg zum Erwachen im heiligen Bewusstseinsgeist, Kriya Yoga!

Gurunath ist nicht der Weg der Massen. Sein Wirken geschieht auch über andere Ebenen. Er hat viele Helfer und unterstützt unterschiedliche Wege. Wenn Du ihn jedoch suchst, wirst Du ihn entdecken, innerlich wie äußerlich.

Unser Beitrag, eines jeden Einzelnen, ist gleichzeitig ein Beitrag für die Menschheit. Die Hamsa Yoga Sangh, die er gegründet hat, ist eine Bewegung hin zu einem friedlicheren Zusammenleben. Jeder Atemzug ist ein heiliger Atem, der allen Menschen dient!

Er führt uns in die neue Menschheit, der 6. Wurzelrasse. Wenn wir heute noch aus dem Bauch- Bewusstsein heraus leben, dürfen wir in der Zukunft aus dem Herz-Bewusstsein leben. Es ist die Zeit des Erwachens. Voraussetzung ist für mich, dass wir die alten Strukturen aus Leid und Schmerz auflösen, damit sie uns nicht mehr wie schwere Anker im emotionalen Dunkel festhalten können.

Wenn der Herzraum im Alltag gegenwärtig ist, wird unser Leben wesentlich friedlicher. Die wachsende innere Ruhe bringt eine innere liebevolle Stärke in unser Leben. Das Vertrauen zu uns selbst und zum Leben lässt die Wiedrigkeiten kleiner bis unbedeutend werden. Gurunath beschreibt diese liebevolle Stärke als unser Schutzschild. Die äußeren Bewegungen berühren uns nicht mehr, greifen uns nicht mehr so an. Wir können uns jetzt frei entscheiden, was wir leben wollen. Das Gefühl von Ohnmacht, Einsamkeit und ausgeliefert sein entfällt.

Das Yoga, insbesondere Kriya Yoga, ist uns als Begleitung gegeben, um uns diese Stärke entwickeln zu lassen. Es steht uns frei, diese Unterstützung anzunehmen. Natürlich liegt es an uns, zu praktizieren. Für mich lohnt es sich, da dieses Geschenk es mir Wert ist, gesund zu leben.

Feiere bitte Dein Leben!

Wir dürfen die volle Lebenskraft und die reine Lebensfreude leben, erleben. Wenn unsere Sexualenergie befreit ist, können Herz und Becken sich endlich vereinen, frei aufleben. Unser Lebensgefühl blüht auf, in tiefen Momenten von Glück und Frieden. Sie lassen sich nicht beschreiben. Man darf sich vorstellen, wir wachen auf in ganz neuen Räumen von Farben, Vibration, Klang und Licht mit unbeschreiblichen Glücksgefühlen einher gehend, integriert im Alltag.

Die erwachende Kundalini führt uns in neue Räume von Bewusstsein, von unserem Mensch sein. Ein neues Verständnis unseres Lebens, der Sinn unseres Seins, erfährt sich in uns mit ganz neuen Möglichkeiten. Den Alltag erfahren wir viel klarer und gelassener. Die Beziehung werden herzlicher und liebevoller. Ich beobachte, dass die Menschen bereit sind, mehr Verantwortung für sich selbst und das Umfeld zu übernehmen.

Dann dürfen wir die Erfahrung machen, dass das Leben keine Bedrohungen mehr hat. Es gibt keine Angst mehr. Das Denken "müssen" hört auf. Wir sind frei. In dem Augenblick, wo sich unsere Gefühle verändern, verändern sich auch unsere Gedanken sowie die Sichtweise auf unsere Umgebung. Die neuen Einsichten steigen automatisch in uns auf. Das neue Leben fügt sich wie von selbst, so wie es sein soll.

Mit jedem Anker der Vergangenheit, den wir in uns lösen, dürfen wir stabiler im Herz bewusst

leben. Wir fließen im Strom unserer Seele, unseres Herzens. Über der Liebe steht das Mitgefühl für alles was ist, dass in uns erwacht. Unser Handeln folgt der Intuition, einem Streben aus dem Innern heraus. Alles darf geschehen auf ganz natürliche Weise, in Respekt zur Natur und zum Leben.

Nach und nach schälen sich unsere Potentiale, unsere Fähigkeiten und Stärken, aus dem Innern heraus. Wir erkennen diese sanft und dürfen sie liebevoll einsetzen. Einige davon werden neu sein, die wir uns vielleicht gar nicht in vorstellen können. Freut Euch darauf.

Unsere wichtigste Aufgabe ist zu überleben, die höchste karmische Verantwortung. Dabei wurde unsere Orientierung im Leben seit jahrtausenden bestimmt durch Wachstum in Konkurrenz. Es förderte unser materialistische Ausrichtung von Wollen und Haben, das Mass für Anerkennung und Bestätigung glaubten wir im Umfang an Besitz zu erkennen. Ich sehe hier eine wesentliche Veränderung in der Zukunft, dass das materialisitische Wertesystem abgelöst wird in ein Wertesystem, dass sich am Frieden ausrichtet. Wir orientieren uns mehr am Mitgefühl, am Respekt und an der Dankbarkeit. Unsere Entwicklung sehe ich in der Entdeckung von der Vielfalt an Gefühlen, tiefe subtile Ebenen. Der Austausch ist weniger am monetären Werten orientiert, sondern am gemeinschaftlichen Wachstum.

Der Begriff Einheit hat für mich aus meinen spirituellen Erfahrungen eine andere Bedeutung bekommen als wir es hier leben könnten. Jedoch die gemeinschaftliche Orientierung ist ein wesentlicher Aspekt für neue Ebenen der Erfahrung in Richtung Einheit.

Auch wenn für viele Menschen meine Beschreibung von meinem Leben etwas ungewöhnlich erscheint, spiegelt er nur einen kleinen Teil von meinen Erfahrungen wieder. Ich sehe Dinge, die die meisten Menschen nicht sehen. Ich weiß dass diese Dinge jedoch genauso so real sind wie für andere Menschen ein Stuhl. Wenn wir uns erlauben, uns zu öffnen, erfahren alle Menschen das gleiche, was ich erleben darf.

Wenn wir es erlauben, kann das geschehen, wonach wir uns sehnen. Wir fühlen uns dann im Jetzt auf dieser Erde zu Hause, in diesem Leben voll integriert. Wir sind wirklich angekommen in unserer Heimat Erde!

In Indien steht der Schwan für den Frieden und die Seele, Lasst uns einander im Herzen verbinden, dann wird die friedliche Energie auf Erden deutlich ansteigen. Lass es uns zu einer Bewegung werden, die Hamsa Yoga Sangh, die Vereinigung der Herzen für den Erdenfrieden.

Gurunath lebt es uns vor. Er kann von jetzt auf gleich umschalten. Zuerst spricht er zu uns voller Ernst. Im nächsten Augenblick freut er sich wie ein kleines Kind , lacht und ulkt.

Mach Dein Leben zu einem wunderbaren Fest, in einem gesunden Körper mit einem lebendigen Geist. Du bist das Leben. Feier Dein Leben! 

 

Jürgen Biert